Neuigkeiten

14.05.2018

Buchsbaumzünsler - Information

Der Buchsbaumzünsler hat auch in Taufkirchen Buchsbäume befallen und seine Schäden angerichtet. Die sachgerechte Behandlung und Entsorgung ist dabei zu beachten!

Damit sich der Buchsbaumzünsler nicht weiter ausbreitet, ist es wichtig, den Buchs regelmäßig auf einen Befall zu kontrollieren.

Befallene Buchsbäume dürfen keinesfalls über die Strauchschnittabfuhr entsorgt bzw. zu öffentlichen Strauchschnittsammelstellen gebracht werden, da es durch die Zwischenlagerung zu einer weiteren Ausbreitung kommt. 

Mit Buchsbaumzünsler befallene Pflanzenteile dürfen keinesfalls im eigenen Garten kompostiert werden, da bei der Eigenkompostierung die für die Abtötung der Raupen erforderlichen Temperaturen nicht sicher erreicht werden. 

Entsorgung über Abfalltonne:
Sollte es nicht möglich sein, befallene Buchsbäume über die Biotonne zu entsorgen können diese auch in "zusätzlichen Abfallsäcken der Gemeinde" über die Hausabfallsammlung entsorgt werden.
Zusätzlich benötigte Abfallsäcke sind am Gemeindeamt gegen Entgelt erhältlich.

Im Hof Schlüßlberg ist ebenfalls eine kostenlose Entsorgung möglich.
Öffnungszeiten Montag und Freitag von 13:00 bis 18:00 Uhr

In Oberösterreich gilt die Oö. Schädlingsverbrennungsverordnung 2012, LGBl. Nr. 26/201

Diese Verordnung gestattet das Verbrennen von schädlings- und krankheitsbefallenen biogenen Materialien außerhalb von Anlagen.
Demnach ist die Verbrennung von Pflanzenteilen, die mit dem Buchsbaumzünsler befallen sind (Eier, Raupe, Kokon) erlaubt.

Falls eine Verbrennung vorgenommen werden soll sind dabei, entsprechend § 4 der Verordnung (Sicherheitsvorkehrungen) folgende Punkte zu beachten:

  • Meldung an die Gemeinde, spätestens zwei Werktage vor Durchführung der Verbrennung unter
    Nennung von Namen, Anschrift und Telefonnummer der verantwortlichen Person und des in
    Anspruch genommenen Grundstücks. 
  • Geeignete Maßnahmen sind zu treffen, um eine unkontrollierte Ausbreitung des Feuers zu verhindern. 
  • Geeignete Löschhilfen sind in der Nähe der Feuerstelle bereitzuhalten. 
  • Bei starkem Wind oder bei Dürre darf das Feuer nicht entzündet werden. Geeignete Maßnahmen sind zu treffen, um eine unzumutbare Belästigung oder eine Gefährdung der Nachbarschaft, insbesondere durch Funkenflug oder starke Rauchentwicklung wirksam zu verhindern. 
  • Zum besseren Verbrennen der biogenen Materialien im Sinn des § 1 Abs. 1 können erforderlichenfalls andere biogene Materialien im Sinn des § 1a BLRG in trockenem Zustand verwendet werden; die Verwendung brennbarer Flüssigkeiten gemäß der Verordnung über brennbare Flüssigkeiten – VbF, BGBl. Nr. 240/1991, in der Fassung der Verordnung BGBl. II Nr. 351/2005, oder sonstiger chemischer Substanzen als Brandbeschleuniger ist verboten; vom Verbot der Brandbeschleuniger ausgenommen sind nichtverunreinigte flüssige oder feste Brennstoffe aus biogenen Materialien (wie etwa Rapsöl, sonstige Öle oder Harze) sowie zugelassene und haushaltsübliche Anzündhilfen. 

  • Das Feuer ist ständig zu beaufsichtigen. Bevor die verantwortliche Person die Feuerstelle verlässt, ist das Feuer entweder gänzlich zu löschen oder eine Brandwache einzurichten.